Die Methode “Walking In Your Shoes“


Die Begründer John Cogswell (Psychotherapeuth) und Josef Culp (Schauspieler) begannen Mitte der 80er Jahre mit der Erforschung dieser Körper-Seele-Technik und gaben ihr den Namen „Walking In Your Shoes“. Christian Assel, Philosph und Familienaufsteller, bringt die Methode 2008 mit nach Deutschland und gründet das europäische WIYS- Institut, wo Sie ausführlichere Informationen, zu Studiengruppen, Ausbildungsangebote und Weiterentwicklung finden HIER.  
 
„Walking In Your Shoes“ beruht auf einer alten indianischen Weisheit, die besagt, dass du tausend Schritte in den Schuhen eines anderen gehen musst, um ihn wirklich zu verstehen.

Als Körper-Seele-Technik werden Lösungen aus sich selbst heraus, entwickelt und weniger aus der „Vernunft“ bestimmt. Durch das Erspüren(spontane Empathie)und den Ausdruck des inneren Empfindens während des „Walkens“ (Bewegen durch den Raum) werden Erkenntnisse sichtbar. So wird es innerhalb kurzer Zeit möglich, Seelenbewegungen, Dynamiken oder das verborgene Potential einer Person oder Situation zu erfassen. 

Die phänomenologische Selbsterfahrungsmethode fördert spontane Empathie, inneres Wachstum und hilft verborgene, unbewusste Bewegründe, Blockaden oder Hindernisse zu erkennen. Sie bietet die Möglichkeit, sich selbst und andere Personen auf tiefer Ebene verstehen zu lernen. „WIYS“ ist einfach, effizient, tiefgreifend und lösungsorientiert. Sie bringt Bewegung in festgefahrene Situationen und ist hilfreich, wenn sie vor Entscheidungen stehen. Der Einsatzbereich ist vielfältig und im Coaching für mich nicht mehr wegzudenken.

Konkret sieht es so aus, dass ein Stellvertreter oder der Klient selbst in die „Rolle“ des Anliegens geht. In dieser Absicht beginnt die Person sich im Raum zubewegen. Dabei verzichtet sie auf Imitation oder kognitive Mutmaßungen und stimmt sich ganz auf die Körperempfindungen ein. Die Verlagerung der Bewusstheit und durch die Bewegung wird Information frei und kommt zum Ausdruck. Der „Walk“ wird durch spezielle Fragestellungen und Anregungen begleitet, wobei das Anliegen im Fokus steht. Die Gruppe teilt diesen Prozess durch Mitgefühl und Beobachtung. Im Kreis aller Personen kann der „Walk“ durch ergänzende Beiträge näher beleuchtet oder ergänzt werden.  

 

Hier sind einige Beispiele von Themen des „Walkens“ „Das Thema hinter einem körperlichen Symptom“, „Meine Berufung“, „Mein blinder Fleck“, „Mein Potential“, „Mein Haustier“, „Mein blockierender Glaubenssatz“, Personen mit denen wir Konflikte haben, „Das Problem“ …